Ratgeber · Nachrüsten
Klimaanlage nachrüsten im Bestand: Was beim Einbau passiert
Kurze Antwort: Eine Split-Klimaanlage lässt sich in fast jedem Bestandsgebäude nachrüsten. Entscheidend sind ein sinnvoller Leitungsweg, ein Platz für das Außengerät und ein Abfluss für das Kondenswasser.
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Der Weg durch die Wand.
Innen- und Außengerät verbinden zwei Kältemittelleitungen, ein Steuerkabel und der Kondensatschlauch. Dafür bohren wir meist ein Loch durch die Außenwand, die Kernbohrung. Im Raum laufen die Leitungen in einem Kanal oder, wenn es passt, unter Putz. Je kürzer der Weg, desto besser.
Wohin mit dem Kondenswasser?
Beim Kühlen entsteht Wasser. Es läuft mit Gefälle nach draußen oder in einen Abfluss. Wo kein Gefälle möglich ist, hilft eine kleine Kondensatpumpe. Das klären wir vor der Montage, damit später nichts tropft.
Strom und Außengerät.
Die Anlage braucht einen passenden elektrischen Anschluss, oft einen eigenen abgesicherten Stromkreis. Das Außengerät kann an der Wand, auf dem Boden, auf dem Balkon oder auf dem Flachdach stehen. Bei der Wahl zählen Lärm, Optik, Wartungszugang und die Regeln im Haus.
Altbau, Mietwohnung, Eigentümergemeinschaft.
Im Altbau achten wir auf Stuck, Holzbalken und dicke Wände. Als Mieter brauchen Sie die Zustimmung des Vermieters, in der Eigentümergemeinschaft einen Beschluss. Beides erklären wir unter Klimaanlage als Mieter und Klimaanlage in der WEG.
So läuft der Einbautag.
Ein einzelner Raum ist meist an einem Arbeitstag fertig. Wir decken Möbel und Boden ab, bohren, montieren beide Geräte und verlegen die Leitungen. Bei jeder Inbetriebnahme machen wir eine Druckprobe und evakuieren die Leitungen, bevor das Kältemittel fließt. Zum Schluss erklären wir Ihnen die Bedienung. Die Schritte im Detail stehen unter Montage-Ablauf.

