Ratgeber · Kleine Räume
Klimaanlage für kleine Räume: richtig klein planen
Kurze Antwort: Für kleine Räume gibt es eigene, kleine Geräteklassen. Wichtiger als die Quadratmeter sind Dach, Fenster und Nutzung – und ein Platz, an dem das Gerät frei ausblasen kann.
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Klein heißt nicht automatisch wenig Leistung.
Ein Arbeitszimmer unter dem Dach mit Computer und Südfenster kann mehr Kühlleistung brauchen als ein größeres Zimmer im Erdgeschoss. Deshalb rechnen wir die Kühllast beim Aufmaß. Erste Richtwerte finden Sie unter Leistung nach Raumgröße.
Zu groß ist der häufigste Fehler.
Ein überdimensioniertes Gerät kühlt den Raum in kurzer Zeit herunter, schaltet ab und springt bald wieder an. Dabei entfeuchtet es schlecht, die Luft fühlt sich klamm an, und das Gerät verschleißt schneller. Moderne Inverter-Geräte regeln zwar herunter, aber auch sie haben eine Untergrenze.
Wenn die Wand knapp ist.
Ein Wandgerät braucht nach oben und zur Seite etwas Luft, damit es ansaugen und ausblasen kann. Die Mindestabstände gibt der Hersteller vor. Ist die Wand zu schmal oder unter der Dachschräge zu niedrig, gibt es Alternativen:
- Wandgerät an der Giebelwand statt unter der Schräge
- Truhen- oder Konsolengerät knapp über dem Boden
- Mehrere kleine Räume an ein gemeinsames Außengerät (Multi-Split)
Mehrere kleine Zimmer?
Kinderzimmer, Arbeitszimmer und Schlafzimmer liegen oft nebeneinander. Ob ein Außengerät für alle oder zwei kleinere Außengeräte besser passen, lesen Sie unter Multi-Split oder Single-Split. Im Klima-Planer können Sie beides ausprobieren.

